Die Renovierung von März bis September und ihre Bedeutung für die Stadt

Von März bis September wurde das ehemalige Ladenlokal des Modehauses Maiwald in der Coburger Innenstadt umfassend renoviert. Ziel der Maßnahmen war es, die Räumlichkeiten für einen handwerklich geprägten Store mit integrierter Glasbläser-Werkstatt vorzubereiten.
Nach einer Phase des Leerstands begann im Frühjahr die Bestandsaufnahme des Gebäudes. Böden, Decken, Leitungen und bestehende Installationen wurden geprüft und an die Anforderungen des künftigen Betriebs angepasst.
Beginn der Arbeiten im März
Zu Beginn standen Rückbauarbeiten im Vordergrund. Nicht mehr benötigte Einbauten wurden entfernt, vorhandene Strukturen freigelegt und die technische Grundlage erneuert. Dabei wurde darauf geachtet, die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes zu berücksichtigen und tragende Elemente zu erhalten.
Parallel dazu erfolgte die Abstimmung mit beteiligten Handwerksbetrieben, um einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Bauabschnitte sicherzustellen.
Anpassung an das Glasbläserhandwerk
Im weiteren Verlauf der Renovierung wurde der Innenraum gezielt auf die Anforderungen des Glasbläserhandwerks vorbereitet. Dazu zählen unter anderem hitzebeständige Materialien, geeignete Belüftungssysteme sowie eine klare Trennung zwischen Arbeitsbereich und Besucherzone.
Die räumliche Gestaltung wurde so angelegt, dass Einblicke in die handwerkliche Arbeit möglich sind, ohne den Produktionsprozess zu beeinträchtigen.
Sommer: Innenausbau und technische Fertigstellung
In den Sommermonaten lag der Schwerpunkt auf dem Innenausbau. Elektrik, Beleuchtung und Sicherheitsvorkehrungen wurden installiert. Gleichzeitig erfolgten abschließende Arbeiten an Wänden, Bodenflächen und Sichtbereichen.
Besonderes Augenmerk lag auf einer funktionalen, klar strukturierten Raumgestaltung. Der zukünftige Verkaufsbereich und die Werkstatt wurden räumlich aufeinander abgestimmt.
Bedeutung für die Innenstadt
Mit dem Umbau wird ein vormals leerstehendes Ladenlokal wieder genutzt. Die Ansiedlung eines handwerklichen Betriebs in zentraler Lage stellt eine sichtbare Ergänzung des Innenstadtangebots dar.
Die Renovierung verbindet bestehende Bausubstanz mit einer neuen Nutzung und schafft einen Ort, an dem handwerkliche Produktion und Verkauf zusammengeführt werden.
Abschluss im September
Im September konnten die baulichen Maßnahmen weitgehend abgeschlossen werden. Damit waren die Voraussetzungen für die anschließende Einrichtung und Vorbereitung der Eröffnung geschaffen.
Die Renovierung bildet die Grundlage für den neuen Glaswunder-Standort in Coburg.









